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Entstehung des Ärzteverbunds Oberpfalz Nord – aktuelle Zahlen und Projekte
"Der Verein ÄRZTEVERBUND OBERPFALZ Nord ist ein Zusammenschluss von niedergelassenen Ärzten aller Fachrichtungen mit der primären Aufgabe, die medizinische Qualität in seinem Gebiet stetig zu verbessern. Die Leitlinien hierfür sind Humanität, soziale Kompetenz und Wirtschaftlichkeit. Im Mittelpunkt dieser Aufgabe steht der Patient. "
Präambel der Satzung des Ärzteverbundes Oberpfalz Nord
Unserem einge-tragenen Verein ÄRZTEVERBUND OBERPFALZ Nord, am 1. Juli 1999 in der Max-Reger-Halle in Weiden gegründet, gehören derzeit 223 aktive Kollegen in eigener Praxis, das heißt mehr als zwei Drittel aller nieder-gelassenen Ärzte aus Weiden und den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth an sowie niedergelassene Kollegen aus dem Landkreis Wunsiedel. Durch eine Satzungsänderung ist es ab 1. Januar 2007 möglich, auch Ärzte aus dem Landkreis Schwandorf aufzunehmen. Die Fachrichtungen: Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, Augenheilkunde, Chirurgie, Hautkrank-heiten, Frauenheilkunde, HNO-Krank-heiten, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Labormedizin, Lungenkrankheiten, Neu-rologie-Psychiatrie-Psychotherapie, Nuklearmedizin, Orthopädie, Pathologie, Physikalische. und rehabilitative Medizin, Radiologie, Urologie.
Die Organisation besteht aus einer Vorstandschaft, ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern. Die Vorstandschaft besteht aus einem Vorsitzendem und zwei stellvertretenden Vorsitzenden, Schatzmeister und Schriftführer, ergänzt durch 5 Beiräte. Zusätzlich gibt es als ständige Einrichtung einen Pressesprecher. Nach außen wird unser Verbund durch gemeinsame Praxisschilder dargestellt. Wahlen finden in zweijährigem Rhythmus statt.
Unsere selbstgestellte Aufgabe sehen wir vor allem darin, Ärzte aller Fachrichtungen in unserer Umgebung enger aufeinander zuzuführen, um durch eine menschlich und technisch optimierte Zusammenarbeit unsere Mitbürger in ihren gesundheitlichen Anliegen vor Ort zuverlässig und verständlich durch eine besonders durch die andauernden Veränderungen im Gesundheitssystem sehr unübersichtliche gesundheitspolitische Landschaft zu begleiten.
Als besonderer Schwerpunkt soll die Kommunikation zwischen uns Ärzten in der eigenen Praxis und unseren Kollegen in den Kliniken zum Wohle unserer Patienten deutlich ausgebaut und vertieft werden. Hierzu besteht seit Anfang 2004 eine Projektgruppe, die sich aus den Verbundärzten, den Vorständen sämtlicher regionaler Krankenhäuser bzw. dem Vorstand der inzwischen gegründeten Kliniken Nordoberpfalz AG und der regionalen Apothekerschaft zusammensetzt. Als erster wichtiger Schritt wird an einer gemeinsamen elektronischen Vernetzung gearbeitet.
Darüber hinaus suchen wir den Dialog mit anderen sogenannten Leistungserbringern im Gesundheitswesen unserer Region. Zu diesem Zweck ist seit 2003 durch einen „Runden Tisch“ eine ständige Konferenz mit der Direktion der AOK Weiden eingerichtet. Dadurch hat sich eine gute Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Arzt und Krankenkasse im regionalen Bereich gebildet. Es wird über aktuelle Themen konferiert, es werden konstruktive Problembewältigungen vorgenommen und gemeinsam Wege zu optimierter Kommunikation erarbeitet. Neben den Themen Desease Management Programme stehen Bemühungen um eine sinnvolle regionale Integrierte Versorgung im Mittelpunkt. Kürzere Wege der Information und des Gedankenaustausches gibt es mittlerweile auch mit weiteren großen Kassen der Region.
Seit 2005 gehören wir dem Verband der Bayerischen Praxisnetze VdPN an. Unser Verbund ist mit einem Sitz in der siebenköpfigen Vorstandschaft repräsentiert. Unsere Aktivitäten sind immer wieder auch abgestimmt mit unseren benachbarten Ärzteverbünden und –netzen in Amberg/Sulzbach und Regensburg. Wir stehen dabei in engem Schulterschluss mit unserer Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns in Regensburg..
Weitere Arbeitsfelder unseres Verbundes sind:
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Regelmäßige und breit angelegte Mitgliederkommunikation durch Rundfaxe zu aktuellen Themen und zur Übermittlung von Einladungen mit Rückfaxmöglichkeit zum Abfragen von Meinungen und Standpunkten, für den internen Gebrauch stehen den Mitgliedern für die telefonische Kommunikation auch die Privatadressen und Nummern zur Verfügung
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Erarbeitung von Leitlinien für Diagnostik und Therapie. Ausbau und Neugründungen von Qualitätszirkeln und die regelmäßige Teilnahme an ihnen, bei Bedarf Bildung von Arbeitsgruppen zu anstehenden aktuellen Themen sowie weitere Zusammenkünfte des Verbundes wie Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen, Vortragsabende klassischer Art, seminarartige Fortbildung in kleinerem Rahmen mit mehreren Referenten, auch zusammen mit der KV oder Berufsverbänden. Erster Kongress des Ärzteverbundes im Dezember 2002 in der Stadthalle Neustadt/WN „Kommunikationstechnologie in Arztpraxis und Klinik“
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regelmäßige seminarartige Fortbildungen (medizinisch mit Zertifizierungspunkten, betriebswirtschaftlich – juristisch ohne Fortbildungspunkte)
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Intensivierung des Kommunikationsprozesses untereinander und als Zielprojekt mit den Abteilungen der Krankenhäuser zur Vermeidung von Doppeluntersuchungen. Dazu unter strikter Beachtung des Datenschutzes Einführung einer elektronischen Patientendatei, in der alle wichtigen Befunde, Anamnese, Diagnosen und Therapien standardisiert enthalten sein sollten, wenn der Patient von ambulant nach stationär oder umgekehrt geht beziehungsweise zum Informationsaustausch zwischen Arztpraxen untereinmander. Bei bestimmten Diagnosen kann vor einer stationären Einweisung eine Zweitmeinung eingeholt werden.
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Bessere Koordinierung der ambulanten Pflege mit dem Ziel, dass der Patient in häuslicher Umgebung so lange wie möglich behandelt werden kann.
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Arzthelferinnenfortbildung, besonders als Ergänzung zum Angebot des Ärztlichen Kreisverbands
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Patientenfortbildung, z.B. Aufarbeitung medizinischer Themen bei gemeinsamen Veranstaltungen mit Patienten, z.B. Buchbesprechung „Hauptsache Gesundheit“ 2001 im Evangelischen Gemeindehaus in Weiden oder Vorträge zu Essverhaltensstörungen wie zuletzt im Herbst 2004 in der Max-Reger-Halle in Weiden sowie nicht zuletzt Mitgründung und Betreuung von Patientenselbsthilfegruppen
Weitere Ziele:
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Überschaubares und günstiges Qualitätsmanagement, welches derzeit durchgeführt wird, mit der Möglichkeit zu späterer Zertifizierung
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Verbesserte Zusammenarbeit im Rahmen der Integrierten Versorgung mit der im Jahr 2006 gegründeten Kliniken Nordoberpfalz AG, gerechte Lastenverteilung zwischen Praxis und Klinik
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durch persönlich intensivierten Kontakt verbesserte Schnittstellen zum Medizinischen Dienst der Krankenkassen
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Qualitäts- und leitliniengestützte Zusammenarbeit mit ambulanten Pflegediensten
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gemeinsame Umsetzung von IGEL - Angeboten und -Leistungen
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