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Ärztliche Maßnahmen in der Region |
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Fachärzte fürchten: In vielen Praxen gehen die Lichter aus
Bei Treffen in Fachhochschule Maßnahmen gegen Gesundheitsfonds besprochen
Weiden. Der Gesundheitsfonds gefährdet den Fortbestand vieler Facharztpraxen in der Region. Das befürchten die Vorsitzenden des Ärzteverbunds Oberpfalz Nord (ÄVON), Dr. Nikolaus Globisch, sein Stellvertreter Dr. Reinhold Bücherl, dritter Vorsitzender Andreas von Bohlen und Dr. Christian Desing.
110 Ärzte beim Treffen
Auf Einladung des Quartetts trafen sich 110 Fachärzte aus Weiden, den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth am Freitag in der Fachhochschule, um die Auswirkungen des Gesundheitsfonds und mögliche Gegenmaßnahmen zu besprechen.
Anlass für die alarmierenden Nachrichten aus der Ärzteschaft: Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) hatte vor dem Jahreswechsel alle Fachärzte über die zukünftige Höhe der ärztlichen Vergütung versandt (der NT berichtete). "Katastrophale Neuigkeiten", wie die vier Mediziner meinen. Denn: "Umsatzeinbrüche bis zu 50 Prozent sind für die betroffenen Fachärzte keine Seltenheit". Viele Praxen seien damit unmittelbar von der Insolvenz bedroht. Die wohnortnahe, qualitativ hochwertige Facharztversorgung sei aufs höchste gefährdet.
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