German formal - SieEnglishCzech/?esky (ISO 8859-2)

Main side
Wednesday, 08 September 2010
 
 
Haupt Menue
Main side
Emergency services
Pharmacy services
Important dates
Health service
Groups of self-helps
Social services
Gesundheitsprojekte
Medizin in der Region
News
Arbeitsmarkt
Gästebuch
Apotheken
apotheke
 
ZDF Frontal 21: Bezahlung für ambulante Medizin ungerecht PDF Print E-mail
Arztkittel mit Geldscheinen und HNO-Instrumenten. Quelle: imago
Ärzte klagen über Honorarverluste als Folge der Vergütungsreform.

Ungerechte Ärztehonorare

Streit zu Lasten der Patienten

von Wolfgang Kramer und Dana Nowak

Seit Jahresbeginn gibt es Chaos und Streit um die jüngste Honorarreform für niedergelassene Ärzte: Viele Mediziner hatten sich mehr Geld erhofft, stattdessen klagen sie nun über erhebliche Einkommenseinbußen. Einige von ihnen rechnen deshalb bereits mit Einschnitten bei der Patientenversorgung. Neue Regelungen sollen nun das Schlimmste verhindern.

 

Vorausgegangen waren im vergangenen Jahr monatelange Verhandlungen über eine Umverteilung und Angleichung der Ärztehonorare. Im Zuge dessen haben die rund 140.000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten im Vergleich zu 2007 knapp drei Milliarden Euro mehr bekommen. Doch schon mit Beginn diesen Jahres ist die Überraschung und Empörung bei vielen Medizinern groß: Einige Ärzte rechnen damit, dass sie an der Versorgung der gesetzlich versicherten Patienten plötzlich zwischen 20 und 50 Prozent weniger verdienen.
Leonhard Hansen.
Leonhard Hansen fürchtet ein Praxissterben.

Honorarreform sorgt für Chaos

Das bleibt nicht ohne Auswirkungen: "Wir erleben inzwischen, dass Praxen Kurzarbeit anmelden", sagt Leonhard Hansen, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein. 20 Prozent der Praxen seien in ihrer Existenz bedroht. Genauso ergeht es Chirurgen, Augenärzten, Gynäkologen und Urologen auch in anderen Bundesländern. Einige Ärztegruppen hatten zeitweise sogar angedroht, Kassenpatienten nur gegen Privatrechnung und nicht mehr gegen Vorlage der Chipkarte zu behandeln.

So sorgt die Honorarreform, die ursprünglich als großer Wurf gedacht war, nur wenige Tage nach ihrem Start für Chaos und Verunsicherung bei Ärzten und Patienten. Dabei sollte das neue Vergütungssystem die Bezahlung der Ärzte deutlich verbessern und endlich das alte, undurchsichtige Punktesystem ablösen. So gelten von diesem Jahr an für alle Fach- und Hausarztpraxen einheitlich in ganz Deutschland so genannte Regelleistungsvolumen. Jede Praxis erhält eine individuelle Berechnung ihres Regelleistungsvolumens. Außerdem gibt es Vorgaben für die Zahl der Patienten.

"Ich kann nicht 200 Patienten abweisen"

Das aber bringt viele Ärzte in Schwierigkeiten. "Ich darf also nicht mehr, wie bisher, 1500 bis 1600 Patienten im Quartal behandeln, sondern nur noch 1332 Patienten. Das wurde mir Knall auf Fall Mitte Dezember mitgeteilt", erzählt der Allgemeinmediziner Dr. Herwart Bachmann. Für die darüber liegende Patientenzahlen bekomme er dann immer weniger bis hin zum "Null-Honorar". Das stehe aus seiner Sicht im Widerspruch zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und zur freien Ärztewahl, ärgert sich Bachmann. "Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie ich 200 Patienten abweisen und denen dabei noch ins Gesicht schauen soll."

Orthopäde behandelt Patient.
Einige Fachärzte befürchten Einschnitte bei der Patientenversorgung.

 

Zudem bemängeln Ärzte wie Dr. Bachmann, dass die von den Kassenärztlichen Vereinigungen zugewiesenen Pauschalbeträge für das Quartal viel zu niedrig angesetzt seien. Für ein Langzeit-EKG beispielsweise erhält er einen Euro. Doch dafür muss er etwa 30 Minuten aufwenden. Das sei wirtschaftlich nicht mehr vertretbar, so Bachmann.

Angleichung der Honorare

Mediziner müssen Umsatzeinbußen in Kauf nehmen, das weiß auch Hansen. "Wenn man sich anschaut, dass das Gros der Ärzte, angefangen beim Hausarzt, Gynäkologen, Hautarzt, HNO-Arzt, mit einem Quartalshonorar für die Basisversorgung zwischen 15 bis 30 Euro (pro Patient) auskommen muss, dann deckt das auf, wie wenig ärztliche Leistung offensichtlich nur noch wert sind."

Doch wo sind dann die zusätzlichen Milliarden geblieben? Ein Teil des Geldes fließt in die ostdeutschen Bundesländer. Hier wurden die Honorare der niedergelassenen Mediziner teilweise deutlich angehoben, Doch welche Arztgruppen von dem Geldsegen profitiert haben und in welcher Höhe, lässt sich derzeit nicht ermitteln. In Westdeutschland sind die Honorare nur sehr gering oder gar nicht gestiegen.

Zusätzliches Geld gibt es nicht

Um mögliche Verluste zu begrenzen, haben sich Spitzenvertreter der Kassen und Ärzte inzwischen auf eine Anpassungsphase bis Ende kommenden Jahres geeinigt. Bis zum Start jetzt im April soll nun ermittelt werden, welche Arztgruppen von erheblichen Einnahme-Einbußen betroffen sind und wie ein Ausgleich aussehen kann. Zusätzliches Geld soll es aber nicht geben. Neue Regelungen sehen vor, die Honorarzuwächse bei den größten Gewinnern zu begrenzen und bei den größten Verlierern zu bremsen. Spätestens Ende 2010 soll sich das neue Honorarsystem dann aber eingespielt haben.

 
< Prev   Next >
Login - Form





Lost Password?
Information | schließen

 

Dear visitor, dear visitor of our again arranged Internet appearance,


 The action "assistance for Louis" runs still. The one year's Louis from Bechtsrieth (district Neustadt/WN) suffers from leukaemia. Only a master cell - Transplantation can be lives to save. Even if the main meeting for this action in the nursing home "living at Kreuzberg" already took place in Pleystein three and a half weeks ago and over 1800 the donor samples are typed at present, cash donations are still needed, in order to be able to pay the laboratory tests. The costs of the laboratory-technical processing amount to approx. 50 euro per donor.

 Already in January this yearly was created the network chest diagnostics in Weiden . Appropriate Flyer find you in your house-medical and woman-medical practice . As was to be read in these days also in the newspapper "Der Neue Tag", an initiative group from regional health insurance companies (compulsory health insurance scheme, Barmer EK and DAK) has, medical profession (medical circle federation Weiden and physician group Oberpfalz north) and a letter to the specialized co-ordinator mammography of the cash-medical combination Bayerns Mr. Dieter Walter in Augsburg writes hospitals (hospitals north Oberpfalz AG). From the concern around a possible disadvantage of our female patients with the cancer of the breast precaution because of the far distances and a failure of the Screeningmodells because of to small participation it is demanded that one of the two program responsible persons of physicians must come from the area Weiden. We will see, how continues.


 Yours sincerely
 Dr. med. Nikolaus Globisch
1. Chairman of ÄVO north registered association.

 

 
Physican Listing


Advanced Search
nach oben nach oben
Diese Seite wurde in 0.275066 Sekunden generiert