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Klinikketten kaufen Arztpraxen auf |
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Mi, 11.02.2009 08:56 / nf
Klinikkonzern Sana hat 150 Kassenarztsitze aufgekauft |
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Die Sana-Klinikkette will ihren Umsatz bis 2012 auf zwei Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Dafür will der Konzern vor allem weitere Kliniken aufkaufen und Minderheitsbeteiligungen an öffentlichen Häusern erwerben, sagte Sana-Chef Michael Philippi der „Financial Times Deutschland“. |
Ab 2010 werde die Finanzkrise viele Kommunen so stark unter Druck bringen, dass mehr Krankenhäuser auf den Markt kämen, sagte Philippi der Zeitung. Für weiteres Wachstum will er auch den ambulanten und den stationären Sektor weiter vernetzten. Er setze auf „Kooperation mit Ärztenetzen“. Tatsächlich aber habe Sana bereits bundesweit an die 150 Kassenarztsitze aufgekauft, schreibt die Zeitung.
Sana ist mit 0,95 Milliarden Euro die Nummer vier der privaten Krankenhausketten: hinter Rhön (2,02), Asklepios (2,0) und Helios (1,8). Gesellschafter sind 33 private Krankenversicherungen.
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